Iran Dementi | New York to Zürich Täglich
Die heutigen Bewegungen wirken wie ein klassischer Realitätscheck nach der Erleichterungsrally vom Montag: Der Markt hatte auf Deeskalation gesetzt, bekommt nun aber wieder Zweifel eingepreist. Vor allem der Ölpreis zieht wieder an, weil Iran direkte Gespräche mit den USA bestreitet und damit die Hoffnung auf eine schnelle Lösung im Nahostkonflikt wieder brüchiger wirkt. Genau deshalb geben Aktien einen Teil der gestrigen Gewinne wieder ab: Das ist bislang kein neuer Abverkauf, sondern eher das Zurücknehmen zu großer Euphorie. Mit dem steigenden Öl kommt sofort wieder das alte Problem zurück: mehr Inflationsdruck, mehr Unsicherheit für die Notenbanken und damit weniger Rückenwind für Risikoanlagen. Unterm Strich zeigt der Markt heute, dass er keine stabile Friedenslösung handelt, sondern weiter von Schlagzeile zu Schlagzeile zwischen Hoffnung und Risiko pendelt.
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