Meta muss Geschäftsmodell ändern | New York to Zürich Täglich
Meta einigt sich mit den Klägern der 29 US-Bundesstaaten auf eine 17 Milliarden US-Dollar Zahlung über 10 Jahre. Außerdem muss das Gechäftsmodell im Umgang mit Kindern und Teenagern angepasst werden. Im Fokus steht ansonsten auch Nvidia, die heute nach Börsenschluss Zahlen melden. Die Erwartungen sind hoch. JP Morgan rechnet mit einem Beat-and-Raise-Quartal, sieht den Umsatz bei 94 bis 95 Milliarden US-Dollar und den neuen Ausblick bei 107 bis 108 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig ist die Stimmung zuletzt deutlich optimistischer geworden und Short-Positionen wurden zurückgefahren mit einer entsprechend hohen Messlatte. Der Optionsmarkt preist eine Bewegung von rund 4,6 Prozent ein. Für Entspannung sorgt der Ölpreis. Brent fällt um rund drei Prozent auf etwa 86 US-Dollar, nachdem Iran und Oman Fortschritte bei einer Vereinbarung zur Öffnung der Straße von Hormus signalisiert haben. Gleichzeitig bleibt Software unter Druck. Intuit enttäuschte mit dem Umsatzausblick, und Analysten reagieren drastisch: JP Morgan stuft die Aktie von „Overweight“ auf „Neutral“ ab und kappt das Kursziel von 605 auf 331 US-Dollar. Die Bank warnt, dass sich die Risiken durch KI-Disruption inzwischen von TurboTax auf QuickBooks ausweiten. Im Einzelhandel fallen die Zahlen uneinheitlich aus. Wirklich beeindruckende Zahlen und Aussichten meldet Abercrombie, mit der Aktie entsprechend fest. Bath & Bodyworks senkt bei genauer Betrachtung die Ertragsaussichten. Bei Kohl’s enttäuschen die vergleichbaren Umsätze, und es sind vor allem Zollerstattungen, die den Ertrag angefacht haben.
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