Zinsanhebung - und jetzt? | New York to Zürich Täglich
Auf den Einbruch folgt der Ausbruch. Nach der zunächst negativen Reaktion auf die gestrige FED-Tagung, hebt die Wall Street am Donnerstag ab. Entlastung liefern heute vor allem Öl und Anleiherenditen. Brent und WTI fallen, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sinkt knapp unter fünf Prozent. Saudi-Arabien hofft laut den im Briefing zitierten Berichten, innerhalb weniger Tage etwa die Hälfte seiner Ost-West-Pipeline wieder in Betrieb zu nehmen. Zusätzliche Öltransfers vor Oman sollen die Versorgung ebenfalls verbessern. Eine vollständige Wiederherstellung ist damit noch nicht erreicht. Bei den Unternehmen sticht Generac hervor. Die Aktie steigt vorbörslich um mehr als 30 Prozent nach einer Liefervereinbarung für Amazons Rechenzentren mit einem möglichen Auftragsvolumen von bis zu acht Milliarden US-Dollar. Salesforce erhält nach der Dreamforce höhere Analystenkursziele, gestützt auf die Chancen durch KI-Anwendungen. Das Gegenbild liefert Lennar. Gewinn und Ausblick enttäuschen, die Neuaufträge fallen um neun Prozent. Hohe Zinsen und nachlassende Erschwinglichkeit belasten die Hauskäufer. Die Aktie ist trotzdem nur unwesentlich schwächer, weil die Stimmung schon im Vorfeld der Zahlen negativ war.
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